Über den Förderverein Biotechnologie NRW e.V.

Der Förderverein Biotechnologie NRW e.V. wurde gegründet von Vertreterinnen und Vertretern der nordrhein-westfälischen BioRegionen, dem Forschungszentrum Jülich, dem Cluster Industrielle Biotechnologie CLIB2021 e.V. sowie engagierten Privatpersonen und Unternehmen. Die Biotechnologie ist eine der wichtigsten Querschnittstechnologien der Zukunft. Mit dem gemeinnützigen Förderverein legen wir das Fundament für eine effiziente Weiterentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit, bündeln die regionalen Aktivitäten innerhalb des Bundeslandes und sorgen für internationale Sichtbarkeit.

Zu den Aufgaben des Fördervereins gehören vor allem die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, um die Vorteile der Biotechnologie herauszustellen sowie die Förderung des Transfers von wissenschaftlichen Ergebnissen hin zu praktischen Anwendungen.

Ziele

  • Identifikation und Evaluation kreativer Konzepte in den Bereichen Biotechnologie, Biopharmazie und Medizintechnik
  • Vernetzung der regionalen Partner, insbesondere von KMU,
    mit großen Unternehmen und Forschungseinrichtungen
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen auf Basis der Identifizierung und Nutzung von Synergien sowie durch aktiven Technologietransfer
  • Ansiedlung und Neugründung von Unternehmen
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades von NRW als Biotechnologiestandort

Projekte

Aktueller Stand des Projektes MINT-LAB auf Schlössern/in kastelen

Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen und Verbote konnten ab Mitte März 2020 keine grenzübergreifenden Schüleraustausche realisiert werden.

Der letzte aktiv gestaltete Projekttag fand am 27.02.2020 in Ulft (NL) statt. Insgesamt haben bisher, seit Beginn des Projektes am 01.07.2017, 103 Projekttage an 72 Kalendertagen stattgefunden. An diesen 103 Projekttagen nahmen 2118 Schüler*innen in 1059 Tandems teil. Zusätzlich nahmen insgesamt 262 deutsche und niederländische Lehrkräfte teil.

Durch den noch immer anhaltenden zweiten Lockdown und in Absprache mit den Projektpartnern hat man sich letztendlich gegen eine Projektverlängerung entscheiden. Zudem war ungewiss, ob ab September 2021 wieder Projekttage stattfinden können. Auf Nachfrage bei den deutsch-niederländischen Lehrkräften hat sich ergeben, dass diese mehrheitlich gegen digitale Schüleraustausche sind und eine Pausierung des Projektes bevorzugen. Unser Projekt wird dementsprechend, wie ursprünglich geplant, am 30.06.2021 enden. Der restliche EU-Förderbetrag kann somit anderen Projekten zugutekommen. Die abgerufenen Mittel beriefen sich auf nahezu 80%.

Gemeinsam mit unserem Projektpartner Team Nijhuis wurde eine Kalender-/Buchungsfunktion auf der Projekthomepage entwickelt, um den Schulen die Verabredung für neue Austausche und die Kommunikation untereinander zu erleichtern.

Um die angeschafften Materialien und Geräte auch in Zukunft für Schülerexperimente nutzen zu können, werden diese zentral im Schloss Senden gelagert und von da aus an die Schulen ausgeliehen. Ein Großteil der am Projekt teilnehmenden Schulen möchte die entstandenen Schulpartnerschaften weiterhin pflegen und freut sich auf zukünftige Experimentaltage.

Die verbleibende Projektlaufzeit wird genutzt, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern.

MINT-LAB auf Schlössern
Seit Mitte des Jahres 2016 hat der Förderverein Biotechnologie NRW e.V. mit diversen anderen Stiftungen, Fördervereinen, Kommunen und Sponsoren an einem INTERREG V A-Projekt mitgearbeitet, das die Förderung der Jugend und Erhöhung der Attraktivität von MINT-Fächern im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zum Ziel hat. Die Gesamtsumme dieser Euregio-Fördermaßnahme „MINT auf Schlössern“ beträgt um die 650.000 €.
Nach reichlich vorbereitender Detailarbeit über zwei Jahre, Übernahme der Konsortialführerschaft vom Förderverein Biotechnologie in NRW e.V., Düsseldorf durch die Andreas-Mohn-Stiftung, Bielefeld und sodann Förderungsbeschluss durch die Euregio am 22.06.2017 konnte dieses deutsch/niederländische-Programm „MINT LAB auf Schlössern, in kastelen“ gestartet werden.

Es haben inzwischen 95 Projekttage an 66 Kalendertagen stattgefunden. Insgesamt waren 144 Projekttage mit etwa 3.000 Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern vorgesehen. An den 95 Projekttagen nahmen bisher 1938 Schüler/innen in 969 Tandems teil (zusammen mit 250 Lehrkräften).
Das Programm addiert aber noch in der Jugendarbeit und Ausbildung wissenschaftlich orientierten Personals den Geist der Völkerverständigung und Integration. Das Projekt war mit zwei Mal Euro 10.000 unterstützt worden, das INTERREG-Programm, das offiziell mit dem 30.06.2021 endet und nun durch die Pandemie unterbrochen wurde, wird eine Verlängerung erfahren und erneut Unterstützung durch die Partner bedürfen.

Die Entwicklung intelligenter Anreize und Maßnahmen zur Reduzierung des Fachkräfte-mangels in den naturwissenschaftlich-technischen Berufeldern wird für Vertreter und Entscheidungsträger europäischer Wirtschaft und Politik auch weiterhin eine der wesentlichen Herausforderungen darstellen.

Vorstand

Dr. Jürgen Schumacher
Vorsitzender des Vorstands

Jürgen Malinka
Stellvertrender Vorsitzender des Vorstands

Peter Eßer
Schatzmeister & Schriftführer